Ageing hands on keyboard. Retirement as we think of it today could soon become a thing of the past.

Der demografische Wandel drängt mit Macht auf die Agenda europäischer Unternehmen. Der Anteil der über 60-jährigen Arbeitnehmer wird deutlich steigen. Daher rechnen sie mit wachsenden Ansprüchen und Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter, insbesondere in den Bereichen Gesundheits- und Altersversorgung.
 
Der Wille, sich darauf einzustellen, ist hoch. Allerdings sieht nur jedes dritte Unternehmen sein Angebot an Mitarbeiterbenefits bereits gut aufgestellt. Steigende Kosten für die betriebliche Altersversorgung und für die Implementierung neuer Altersversorgungspläne werden als größte Herausforderung gesehen.

 
Studienreport verfasst von The Economist Intelligence Unit, im Auftrag von Towers Watson

Im Auftrag von Towers Watson hat die Londoner Economist Intelligence Unit(EIU) Top-Manager aus 480 europäischen Unternehmen nach den Auswirkungen des demografischen Wandels sowie den Aspekten Gesundheit und betriebliche Altersversorgung (bAV) befragt. Der Studienreport enthält zahlreiche Hinweise und Empfehlungen wie Unternehmen auf diese Veränderungen reagieren. So erwartet fast die Hälfte der befragten Unternehmen (46 Prozent) bis 2020 eine höhere Nachfrage nach Arbeitgeber-Angeboten in diesen Segmenten. 65 Prozent der deutschen Unternehmen sehen insbesondere Gesundheitsleistungen wie eine betriebliche Krankenversicherung als zunehmend wichtig an.

Fast dreiviertel der befragten Unternehmen (71 Prozent) erwarten, dass die Belegschaft 60+ bis 2020 steigt und 22 Prozent davon sehen diesen Anstieg sogar als signifikant an.

Die Kernaussagen der europäischen Ergebnisse (bitte zum Vergrößern direkt auf die Grafik klicken):

Ageing myths attitude change needed