Das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung steigt stetig. Die Diskussion um die sogenannte Zwei-Klassen-Gesellschaft in Deutschland hält seit Jahren an. Das momentane System der gesetzli­chen Krankenversicherung (GKV) ist nur unzurei­chend auf die demografischen Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.

Die Studie „Kranken-Zusatzversicherung – Bedarf an Gesundheitsleistungen“ stellt eine Bestands­aufnahme dar, ob und wie die gesetzlich Kranken­versicherten privat vorgesorgt haben und welche zukünftigen Absicherungen geplant sind. Am Ende steht die Frage, ob und inwieweit der Arbeitgeber den Arbeitnehmer über Social-Benefits bei der Vorsorgeplanung unterstützen kann und sollte.

Für die Studie wurden im Dezember 2012 rund 1.000 Arbeitnehmer im Alter von 20 bis 55 Jahren, die gesetzlich pflichtig oder freiwillig krankenversi­chert sind, über ihre Haltung zur Kranken-Zusatz­versicherung befragt.