Mitarbeiterbefragungen unterliegen in vielen Unternehmen einem Wandel: neue inhaltliche Konzepte und technologische Lösungen, zunehmende Verknüpfung mit anderen HR-Programmen und eine verstärkte globale Integration von Befragungsprojekten sind nur einige Entwicklungen, die wir beobachten.

Entsprechend groß ist das Interesse der HR-Verantwortlichen an einem umfassenden Überblick zur aktuellen Marktpraxis – als Grundlage für zukünftige Entscheidungen und zur Weiterentwicklung des eigenen Ansatzes.

Deshalb haben wir in diesem Jahr erstmalig den Towers Watson Befragungsmonitor 2013 durchgeführt und im Rahmen dessen den Status Quo der Befragungslandschaft in Deutschland und Österreich erfasst. An der Befragung haben mehr als 62 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und unterschiedlicher Größe teilgenommen.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Mitarbeiterzufriedenheit gilt in nur noch einem Viertel der Unternehmen als zentrale Variable; mehrheitlich wird Engagement verwendet, doch immerhin schon 21% stellen bereits nachhaltiges Mitarbeiterengagement ins Zentrum ihrer Befragung.
  • Die mit Abstand größte Herausforderung bei einer Mitarbeiterbefragung ist die Gestaltung des Folgeprozesses.
  • Der Befragungsrhythmus (jährlich oder jedes zweite Jahr) hat keinen spürbaren Einfluss auf die Einschätzung des Folgeprozesses. Die Planung der nächsten Befragung und die Umsetzung des Folgeprozesses aus der alten Befragung müssen sich nicht behindern.
  • Die Verwendung von Befragungskennzahlen für die Führungskräftebeurteilung wird durch die Nutzung von Benchmarks und business-relevante Indizes, wie (nachhaltiges) Engagement, begünstigt.